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KFC Uerdingen - Sportfreunde Siegen:

KFC Uerdingen droht Randalierern mit Stadionverbot

am 05. November 2011

Der KFC Uerdingen hat Stellung zu den Vorfällen beim letzten Heimspiel gegen die Sportfreunde Siegen genommen. Nach Ausschreitungen vor dem Stadion, bei denen vier Polizisten verletzt wurden und 20 KFC Anhänger verhaftet wurden, setzten sich die Club Verantwortlichen am Freitag mit Vertretern der Polizei, der Stadt, der Feuerwehr sowie dem DRK zusammen um die Situation zu Analyisieren.
Nun kündigte der Verein an, gegen alle Personen die an den Ausschreitungen beteiligt waren, ein Stadionverbot zu verhängen.

Die Stellungnahme des KFC Uerdingen:


Am gestrigen Freitag kam es zu einem Gespräch zwischen den Verantwortlichen des KFC Uerdingen und Vertretern der Polizei, der Stadt, der Feuerwehr sowie dem DRK.

Die Vertreter der Polizei schilderten, wie es aus ihrer Sicht zu den Ausschreitungen am Kreisverkehr der Tiergartenstraße und der näheren Umgebung gekommen ist. Anschaulich verdeutlicht wurde dies durch einige Beweismittel, die an diesem Abend durch die Polizei sichergestellt wurden.

Unter anderem wurde dem KFC Uerdingen eine Liste mit Namen von Personen übergeben, welche an dem Abend von der Polizei festgesetzt wurden. Weitere Personen werden im Rahmen der Ermittlungen dem KFC Uerdingen noch genannt.
 
All jene Personen werden im Rahmen der Statuten des WFLV Stadionverbote erteilt bekommen. Der KFC Uerdingen distanziert sich klar von diesen Personen, die nicht als Fans des KFC auftreten, sondern den Fußball nur als Bühne für Gewalt nutzen.
 
Diese Nicht-Fans haben auf den Tribünen und der Umgebung des Grotenburg-Stadions nichts zu suchen. Der Verein möchte bei wachsendem Zuschauerinteresse den Familien und Jugendlichen, die am Sport und am KFC interessiert sind und die Spiele besuchen, eine friedliche und harmonische Umgebung bieten, in der sich alle wohl und vor allen Dingen sicher fühlen.
 
Chaoten wie diese Nicht-Fans haben auch beim KFC Uerdingen keinen Platz verdient und werden vom Verein nicht geduldet.
 
Präsident Lakis sowie die weiteren Verantwortlichen werden in Kürze das Gespräch mit den Fans des KFC Uerdingen suchen. Hierbei wird es vordergründig darum gehen, gemeinsam daran zu arbeiten, dass es nie wieder zu solchen Ausschreitungen kommen kann.
 
Festzuhalten bleibt, dass die Zusammenarbeit zwischen der Polizei, der Stadt, der Feuerwehr, dem DRK und dem KFC Uerdingen gut und vertrauensvoll funktioniert. Der KFC wird die Polizei Krefeld bei den weiteren Ermittlungen tatkräftig unterstützen und daran arbeiten, dass die Chaoten, die sich noch in der breiten Masse verstecken, ebenfalls identifiziert und entsprechend ausgegrenzt werden.