In diesen Tagen ein gefragter Mann: SCP-Sportvorstand Carsten Gockel. (Foto: Jean-Marie Tronquet)
Gladbach-Spiel:
18500 Zuschauer dürfen rein
Von Thomas Rellmann am 03. Mai 2011
Über 13 000 Ticktes hatte der Verein am Dienstag bereits abgesetzt. Die Sitzplätze auf der Haupttribüne waren schon in der vergangenen Wochen ausgebucht. Einige wenige Karten für die Stehränge sind noch übrig. Am Abend gab die Stadt das Okay, weitere 3450, nämlich dann 18 500 Besucher zuzulassen. Im August 2009 erhielt der SCP diese Sondergenehmigung schon einmal. Nämlich als der damalige Erstligist Hertha BSC Berlin zu Gast war in der 1. Runde des DFB-Pokals.
Reibungslose Abläufe
Damals lief alles reibungslos ab. „Auch jetzt werden wir das Aufkommen wieder stemmen“, verspricht Sportvorstand Carsten Gockel. Die Blöcke I und J neben der Gegengerade, die ansonsten für gegnerische Fans reserviert sind, stehen den münsterschen Anhängern zur Verfügung. Schlachtenbummler vom Niederrhein haben sich nicht angekündigt. Selbst wenn eine kleine Gruppe auftaucht, ist der SCP präpariert. „Alle Vorkehrungen sind getroffen“, so Gockel. „Natürlich bedeutet die riesige Nachfrage eine Wahnsinnsarbeit. Aber wir sind natürlich auch überwältigt, wieviele Leute zuschauen wollen.“ Nebenbei kurbele der Kartenverkauf auch das Merchandising kräftig an. Weil die Kapazität in der Geschäftsstelle dem Ansturm nicht mehr gewachsen war, hat der Verein den Kartenverkauf mittlerweile in die Kassenhäuschen vor den Stadiontoren verlagert.
Schwarz-weiß-grünes Farbmeer
Ein Hexenkessel samt schwarz-weiß-grünem Farbmeer ist also garantiert. Doch das Sportliche will dabei niemand vernachlässigen, erst recht nicht Trainer Marc Fascher. Der 42-Jährige ist in der glücklichen Lage, fast seinen ganzen Kader zusammenzuhaben. Nach seinem Muskelfaserriss ist Babacar N’Diaye wieder genesen und könnte Sercan Güvenisik aus dem Kader verdrängen. Auch wenn Hüzeyfe Dogan wieder fit ist, dürfte das die einzige Änderung im Aufgebot des Übungsleiters sein. Was soll er nach sieben Siegen in Serie auch großartig umbauen?
Natürlich gibt sich der Coach vorsichtig, auch wenn er die Statistik kennen wird, nach der seine Truppe in dieser Saison sämtliche Flutlichtspiele an der Hammer Straße gewonnen hat. Und dass ein Tor vermutlich zum Aufstieg reicht, könnte er auch ahnen. Schließlich punktete der SCP bislang immer, wenn er mindestens einmal traf.
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